Diplomarbeit, die am 01.06.1999 erfolgreich an einer Fachhochschule in Deutschland eingereicht wurde. Einleitung: Die zunehmende Dominanz von Diskontinuität, Komplexität und Fremddynamik, der eine Vielzahl von Unternehmen heute gegenüber steht, offenbart sich unter anderem in der Globalisierung des Wettbewerbs und im rapiden technologischen Wandel, der aufgrund des rasanten Wissenszuwachses und seiner unmittelbaren Verfügbarkeit ungeahnte Dimensionen erreicht hat. Infolge dieser substantiellen Veränderungen ist die Erhaltung vorhandener und die Erschaffung neuer Erfolgspotentiale zu einer elementaren Notwendigkeit für die nachhaltige Existenzsicherung von Unternehmen geworden. Im Rahmen des heute weit verbreiteten Human Resource Managementansatzes wird der Mensch als entscheidender Wettbewerbsfaktor und zentrales Erfolgspotential betrachtet, der zur effizienten Realisierung der Unternehmensziele als gleichrangige Ressource zu berücksichtigen ist. Charakterisierend ist hierbei die ganzheitliche Integration personalwirtschaftlicher Aspekte bei sämtlichen unternehmerischen Planungen und Entscheidungen. Aus dieser ganzheitlichen Betrachtung resultiert die absolute Notwendigkeit, die Ressource Personal - gleichermaßen zu den weiteren betrieblichen Ressourcen - in die Unternehmens-strategie und Unternehmensplanung zu integrieren. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen bewegt sich die Personalplanung demzufolge als Schnittstelle zwischen personalwirtschaftlichen und unternehmensplanerischen Aufgabenstellungen, im Rahmen der Unternehmens- und der Human Resource Managementstrategie. Ihre primäre Aufgabe ist, dazu beizutragen, daß die zukünftig erforderlichen Mitarbeiter dem Unternehmen in der benötigten Qualität und Quantität zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, unter Beachtung der damit verbundenen Kosten, zur Verfügung stehen. Dabei steht sie, verglichen mit anderen Teilplanungen der Unternehmensplanung, im delikaten Spannungsverhältnis zwischen Zielsetzungen...



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